Unsere Orte im Breisgau

Buchholz

Buchholz ist die Pforte zum Elztal. Wunderschön und abwechslungsreich die weite Sicht auf die Rebberge, Erdbeerfelder und Obstanlagen.

Die Buchholzer Sonnhalde ist Weinkennern ein Begriff. Der Weinbau hat hier seit 1833 Tradition. Die rebenbewachsenen Hänge des Waldkircher Stadtteils Buchholz sind von der Sonne verwöhnt. Die dunklen Urgesteinsböden aus Gneis speichern die Wärme ideal und sorgen so für eine besonders gute Weinqualität. Speziell die guten Burgunderweine genießen unter erfahrenen Weinliebhabern einen ausgezeichneten Ruf.

Auf dem in Buchholz liegenden Weinlehrpfad werden die Arbeit der Winzer und die unterschiedlichen Rebsorten anschaulich erklärt.

Emmendingen

Goethe war hier, um seine Schwester Cornelia Schlosser zu besuchen. Folgen Sie seinen Spuren. Schreiten Sie durch das "Tor zu Schwarzwald und Kaiserstuhl". Fühlen Sie den Hauch der "Sturm- und Drangliteratur".
Das alte Gasthaus zur Post etwa, in dem Marie Antoinette, sie war auf dem Weg nach Paris zu ihrer Krönungsfeier, empfangen wurde. Ein kleiner Kulturstreifzug lohnt sich. Alles liegt nah beieinander: Das Stadt- und Fotomuseum im Markgrafenschloss, das Schlosserhaus, das jüdische Museum und das erste Deutsche Tagebucharchiv.
Wen’s ins Grüne zieht, für den empfiehlt sich im Stadtteil Windenreute die beeindruckende Ruine Hochburg, einst Herrschaftssitz der Markgrafen von Baden-Hachberg. Großartig der weite Blick in die Rheinebene. Idyllisch die Klosterruine Tennenbach. Stolz ist Emmendingen auf seinen Stadtteil Mundingen, denn hier und auf der Hochburg stehen die Reben für den heimischen Breisgauer Wein. Und den nicht probiert zu haben heißt, Emmendingen nur halb zu kennen.

Mundingen

Mundingen, der hübsche, altalemannische Stadtteil, ist Weingemeinde in Reinkultur - Reben, wohin man sieht, urwüchsig der Dorfkern, als sei die Zeit stehen geblieben. Die Lage "Alte Burg" mit ihren Rebterrassen sollte man nicht nur mit dem Gaumen, sondern auch zu Fuß, zum Beispiel auf dem Breisgauer Weinwanderweg-Teil Baden-Hachberg, erkunden. Von dort wird der Blick ringsum frei auf ein großartiges Panorama. Von den Schwarzwaldgemeinden, die Freiburger Bucht über den Kaiserstuhl bis zu den Vogesen.

Ettenheim

Die Barockstadt mit südländischem Flair zieht einem sofort in ihren Bann.
Gemütlich geht es zu in den engen Winkeln und Gassen. Wald und Reben sind zum Greifen nah. Der Klerus (über Jahrhunderte hatten die Straßburger Bischöfe Ettenheim zu ihrem rechtsrheinischen Amtssitz erkoren) hat hier prächtige Zeitzeugen hinterlassen: Kirche St. Landolin mit Silbermann-Orgel in Ettenheimmünster und die Kirche St. Bartholomäus in Ettenheim. 
Ein sehenswertes Kleinod steht direkt am Waldrand zwischen Ettenheim und Münchweier, bei Wallburg: die Friedenskapelle mit Mariengrotte. Und: Wie wär’s mit einer Führung auf dem Weinlehrpfad rund um den Aussichtsturm auf dem Heuberg, oder einer Stadtführung?

Noch ein Tipp: raus in die Schwarzwald-Vorbergzone, einmalige Hohlwege bestaunen, einer außergewöhnlichen Flora und Fauna begegnen, sich von Mühlen- und Weinwanderwegen einladen lassen und dann zurück ins barocke Städtchen, sich von der exzellenten badischen Küche und Ettenheimer Weinen, wie einst die Kirchenfürsten, verwöhnen lassen.

Freiburg

Bummeln zwischen Gässle und Bächle, zwischen Münster und Gerberau, Martinstor und Schwabentor...
Der Universitätsstadt Freiburg begegnen, das ist ein Treffen mit badischer Geschichte, mit moderner Gegenwart und mit der Zukunft - denn von der Schwarzwald-Metropole sagt man, sie sei die heimliche deutsche Ökohauptstadt.
Das Münster mit seinem 116 Meter hohen Turm ist das größte gotische Bauwerk Deutschlands. Wenn es die Zeit erlaubt, gehen Sie mal ein paar Schritte den Schlossberg rauf. Herrlich der Blick über die ganze Stadt und bei gutem Wetter freie Sicht zu den „Hausbergen“ Belchen, Feldberg und Schönberg

Friesenheim

Friesenheim – ein schönes Stück Baden, so lautet der Slogan der liebens- und lebenswerten Gemeinde. Friesenheim breitet sich von der Rheinebene (153 m ü.M.) bis in die Vorgebirgszone des Schwarzwaldes (638 m ü.M.) aus und liegt inmitten von Weinbergen, Obstgärten und Kornfeldern. Schöne Fachwerkhäuser schmücken das Dorfbild. Eine hohe Lebensqualität ist garantiert!
Viel zu sehen gibt es nicht nur im historischen Ortskern, wo das Rathaus (16. Jhdt.) und der 1548 errichtete Stockbrunnen viele Blicke auf sich ziehen. Das Schlössle in Heiligenzell (1313) und die Leutkirche in Oberschopfheim (12.Jhdt.) sind nicht nur wegen ihrer jahrhundertealten Geschichte äußerst interessant.
Die beeindruckende Klosterkirche hat nicht nur Höhe (75 Meter!), sondern auch eine große Geschichte aufzuweisen. Ein Teil der vorhandenen Gebäude stammt aus der Blütezeit des Klosters Schuttern.
Zum einen war es das wahrscheinlich älteste Benediktinerkloster am Oberrhein, zum anderen ist in der Klosterkirche das älteste nichtrömische Bildmosaik nördlich der Alpen zu finden. Der im Untergeschoß kreuzrippengewölbte Chorturm der Pfarrkirche stammt aus dem Jahr 1496. Die Deckenbilder des Langhauses (1768) schuf J. B. Nußbaumer.
n „Geschichte(n)“ ist die Vergangenheit allgegenwärtig.
Heinrich II., der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, schenkte im Jahre 1016 Heiligenzell, Friesenheim und Oberschopfheim dem Kloster Schuttern. Hieraus resultiert die erste urkundliche Erwähnung von Friesenheim und Heiligenzell.
Der Weinbau in Friesenheim hat eine große Tradition. Seit dem 11. Jahrhundert werden in Friesenheim
Reben bewirtschaftet. Heute noch bauen qualitätsbewusste Winzerinnen und Winzer eine Rebfläche von 160 Hektar an. Die edlen Tropfen genießen unter Weinkennern einen guten Ruf. Lassen Sie sich von der hohen Qualität der sommergereiften Trauben doch einfach bei einer Weinprobe überzeugen.
Die Edelbrände unserer Erzeuger sind vielfach prämiert und immer eine Versuchung wert! Landwirtschaft in Friesenheim ist übrigens nicht nur auf den Weinbau beschränkt! Viele Lebensmittel sind direkt beim Erzeuger erhältlich.

Glottertal

Die "Schlemmermeile" vor den Toren Freiburgs - ein Gourmet-Tempel reiht sich an den anderen - berühmte Traditionshäuser, berühmt auch die Kurklinik, die dank der ZDF-Serie "Schwarzwaldklinik" Weltruf genießt, berühmt aber ist vor allem einer: der "Rote Bur".
Der Glottertäler Spitzenwein vom Steilhang. Südlage - den muss man probieren. Und den Rebberg erklimmen. Denn von dort aus wird das Naturerlebnis Glottertal deutlich: Das endlos weite, grüne Tal entlang der Glotter mit seinen Obst- und Rebgärten und der Hochschwarzwald, urwüchsig mit seinen steilen Felsen und tiefen Schluchten direkt im Anschluss - da schlägt jedes Wanderherz höher. Unterwegs begegnen Sie garantiert der alten Hilzinger-Mühle, 1621 erbaut.

Gundelfingen - Wildtal

Der Gundelfinger Ortsteil Wildtal liegt abseits der großen Verkehrsströme am Fuß des Schwarzwaldes in einer landschaftlich besonders reizvollen Lage. Mittelpunkt des Ortes ist der 1995 angelegte kleine Dorfplatz mit dem Dorfbrunnen. Auf der Vorderseite des Brunnens ist die Geschichte Wildtals eingemeißelt. Sie ist eng verbunden mit der Historie der Burg Zähringen. Im Mittelalter gehörten die 15 Bauernhöfe des Wildtals zum Erblehen der Herzöge von Zähringen.
Die Wildtaler Höfe können also auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurückblicken. In der heutigen Zeit sieht die Gemeinde es als vordringliche Aufgabe an, diesen Höfen Lebensraum zu bieten und die wunderbare Landschaft vor Zersiedelung zu schützen. Große Teile des Wildtals, angrenzende Wälder und Freiflächen wurden unter Landschaftsschutz gestellt. Im Jahre 1994 wurden die Höfe des oberen Wildtals an die Wasser- und Abwasserleitung der Gemeinde angeschlossen. Dies gilt auch für die pittoresken Seitentäler des Wildtals: das Schobbachtal, das Michelbachtal, das Waldbrunnental und das Murstedobeltal.
Auf den Höfen wird vorwiegend Landwirtschaft betrieben, vor allem Milchviehwirtschaft , Grünlandwirtschaft und Forstwirtschaft. Im Zuge der Strukturreform haben einige Landwirte eine alte Tradition wiederbelebt und geeignete Felder in Weinberge umgewandelt. In der Lage „Wildtäler Sonnenberg“ wird qualitätsvoller Weiß- und Rotwein an- und ausgebaut. So erzeugen und verkaufen u.a. der Merzhof, der Schümperlehof und der Sonnenhof Wildtäler Weine.
Das Wildtal bietet darüber hinaus herrliche Wandermöglichkeiten, z. B. hinauf zur Ruine der Zähringer Burg, auf den Rosskopf oder zum Wildtaler Eck. Reizvoll ist der Weg über den Lehenacker nach Heuweiler und der Rundweg über die zur Gemeine Gundelfingen gehörenden Rebberge.

Herbolzheim

Prächtige Barockbauten und Portale begrüßen Sie in der schönen Stadt der Fachwerkhäuser. Als sei sie aus den Rebhängen, Wiesen und Wäldern gewachsen, so eng ist der Kern mit der Natur ringsum verflochten.
Beeindruckend monumental ist die Burgruine Kirnburg im Stadtteil Bleichheim. Dort steht auch das Forsthaus "Herbolzheimer Höfle".
Reinschauen lohnt sich bei der Wallfahrtskirche "Maria Sand" und dem Städtischen Museum. Für Aktive: man kann reiten, angeln gehen, ins beheizte Terrassenbad, Inlineskaten oder auf Bacchus‘ Spuren dem Breisgauer Weinwanderweg folgen. Bleichheim liegt da auf der Strecke, ein bisschen versteckt in einer Talenge, dem Bleichtal, zwischen Wald und Rebhängen.
Äcker, Streuobstwiesen und Pferdekoppeln, eine Oase der Ruhe. Ähnlich idyllisch ist der Stadtteil Brogginen mit seinem urig bizarren Dorfbrunnen und herrlich angelegten Rebterrassen. Auch Wagenstadt hinterlässt bei Wein- und Naturfreunden einen bleibenden Eindruck - wenn nicht mit der Beschaulichkeit, so doch wahrscheinlich durchs "Wagenstädter Pflümli". Der Pflaumenbaum und seine "Früchte" haben einige Berühmtheit erlangt. Ganz oben wachsen die Reben, auf vier Bergrücken, ungewöhnlich, eine besondere Lage eben. Vierter im Bund der Bleichtäler, der Stadtteil Tutschfelden. Wein begleitet Sie hier auf einer neuen Route, dem jüngst zusammen mit dem Heimatverein liebevoll angelegten Weinwanderweg. Von dort sieht man die Vogesen, das Straßburger Münster und den Schwarzwald.

Heuweiler

Wo das Glottertal in die Rheinebene mündet, etwas abgerückt vom großen Verkehr liegt, hingelehnt an die Schwarzwaldvorberge das knapp eintausend Einwohner zählende Dorf Heuweiler.
Es gliedert sich in drei Ortsteile: Das Kerndorf schart sich um die ältesten Höfe: den Merzenhof, das Haus des "Alt-Vogtshofes", dem Häberlehof (Englers) und dem Dörrhof sowie um das Rathaus und das Gasthaus "Zum Rebstock". Von hier aus steigt man zur Kirche, dem Wahrzeichen Heuweilers, auf den Berg hinauf und weiter zur Schule und der Kirchberghalle. Zwei Dinge lohnen die kleine Mühe des Aufstiegs: Die einfache, barocke Innenausstattung der Kirche und der herrliche Blick vom Kirchplatz über die Breisgauer Bucht, zum Kaiserstuhl und den Vogesen.
Das Hinterdorf mit dem Neubaugebiet "Binde" wird ebenfalls dominiert von einigen großen Höfen. Es erstreckt sich südwärts zum Leheneck. Ein viel- und gernbegangener Fußweg führt von Zähringen übers Wildtal nach Hinterheuweiler.
Wer die Einfachheit in ländlicher Umgebung liebt und die köstlichen Weine des Glottertals zu schätzen weiß, wird sich gern des kleinen Dorfes erinnern.

Kenzingen

Kenzingen schmiegt sich dicht an die Elz; und beide sind eingebettet in saftige Wiesen, Feld, Wald und Weinberge.
So weit das Auge reicht, wohltuendes Grün, üppige Natur. Wie selten fügen sich in diesem schmucken Ort historische Gebäude und Denkmäler zu einer Einheit mit der Landschaft. Der Altstadtkern ist übrigens denkmalgeschützt. Bei der Kirche St. Laurentuis, einem ehemaligen Franziskaner-Kloster, lohnt sich ein Blick ins Innere. Brauchtum ganz anderer Art kommt man im Fastnachtsmuseum "Oberrheinische Narrenschau" auf die Spur. Ein paar Schritte aus der Stadt und schon ist man dem Alltagsgrau entflohen. Wandern und Radeln, das weite, ebene Land ist ideal dafür.
Bevor Sie auf Tour gehen, fragen Sie bei der Stadtinfo nach den Wandervorschlägen und Rundwegen, sonst verpassen Sie vielleicht die schönsten Aussichtspunkte. Highlights bieten auch die zauberhaft gelegenen Stadtteile: In Villa Norwilo, besser gesagt, dem Ortsteil Nordweil, regiert der Wein schon seit Jahrhunderten.
Zeitweise waren die Mönche des Klosters Alpirsbach hier die Herren. Der Überlieferung zufolge bezogen die frommen Männer seinerzeit ihren gesamten Weinbedarf aus Nordweil. Bombach, das 850 Jahre alte keltische "Haufendorf" mit der St. Sebastian-Kirche, ist heute eine klassische Winzergemeinde dank seiner fruchtbaren Lößhänge.
In Hecklingen steht eines der Breisgauer Wahrzeichen, die stolze Burgruine Lichteneck. Ein schöner Weg führt mitten durch die Reben den Hügel hinauf.

Kippenheim

Kippenheim sehen, heißt der Baukunst vergangener Epochen begegnen. Barock und Renaissance, eine renovierte ehemalige Synagoge, ein prachtvolles Fachwerkhaus, zwischen Rathaus und Poststraße stehen sie, die vielbewunderten Häuser.
Sonst eher städtisch, spürt man hier den Hauch Historie. Die nachweislich keltische Siedlung blickt auf eine wechselvolle und tragische Geschichte zurück. Aus Dankbarkeit, am Ende doch überlebt zu haben, errichteten Kippenheimer Bürger auf dem Hochbühl, mitten in den Reben, die kleine Kapelle "Maria Frieden".

Köndringen

Ein Ortsteil der Gemeinde Teningen. Die gotische Kirche mit 62 Meter hohem Kirchturm, erbaut mit dem Heimbacher Sandstein, überragt als höchster den gesamten Landkreis Emmendingen.
Im "Winzerhüs" sollte man einkehren. Ein echtes Erlebnis ist das große Weinfest auf dem Hungerberg. Es findet zwar nur alle zwei Jahre statt, ist aber wohl eines der schönsten weit und breit, denn man feiert "über den Dächern" von Köndringen, den Breisgau zu Füßen, mit rundum freiem Blick auf die Rheinebene, Schwarzwald und Vogesen. Auch ohne Fest, der Hungerberg ist eine Rebwanderung wert - allemal.

Lahr

Lahr und das Schuttertal sind eins. Zum Greifen nah der Schutterlindenberg, sanfte Rebhänge und eine sehenswerte Aussicht weit in die Vogesen; bei gutem Wetter sieht man sogar das Straßburger Münster.
Die schmucken Stadtteile reihen sich wie eine Art Dorf-Archipel aneinander: Reichenbach und der Luftkurort Seelbach, die bildschönen Weinbau-Ortsteile Hugsweier und Mietersheim, die drei Erholungsorte Schuttertal, Dörlinbach und Schweighausen. Lahr selbst beherbergt zwei Besonderheiten: den Storchenturm und das alte Rathaus.
Erholung im grünen Meer entlang der Schutter. Nichts stört die Ruhe, die Sanftheit des weiten Tals. Altes Schwarzwald-Brauchtum begegnet einem auf Schritt und Tritt. Im Lahrer Museum im Stadtpark ist dies dokumentiert. Der Park selbst ist ein Naturerlebnis extra. Life zu erkunden: das historische Marktfleckchen in Seelbach, die klassischen, noch aktiven Schwarzwaldmühlen, wie "S’Glatze"- und die "Jägertonimühle". Und eine historische Waffenschmiede aus dem Jahr 1280, die Burgruine Geroldseck gibt es auch noch zu besichtigen.

Malterdingen - Heimbach

Heimbach mit seinem schönen Tor der ehemaligen Stadtbefestigung, war im Mittelalter weit übers Land bekannt für seinen Rotwein. Damals war der Spätburgunder die vorherrschende Rebsorte der Winzergemeinde und "Malterdinger" wurde zum Synonym für jenen Roten.
Wer mit wachen Augen durchs Dorf schlendert, kann gut erhaltene prächtige Bürgerhäuser aus der Spätgotik und der Renaissance bewundern. In dieser Kulisse findet alle zwei Jahre das weithin bekannte "Malterdinger Weinfest" statt.

Münchweier

Einer der vier Vororte von Ettenheim, war im 13. Jahrhundert eine Hochburg des Weinbaus dank des Benediktiner-Ordens. Anno 1551 ließ der Abt Quirin gar einen "klösterlichen Weinkeller" erbauen.

Nordweil

Der Ortsteil Nordweil, östlich von Kenzingen, war bis 1971 selbstständige Gemeinde. Nordweil, 1095 erstmals erwähnt, ging als Geschenk des Grafen Adelbert von Zollern als Ort "Norwilo" in den Besitz des Klosters Alpirsbach. In der Reformationszeit kam die Abtei zum Herzogtum Württemberg. Nordweil wurde damit württembergisch. Ein langer, sich hinziehender Hoheitsstreit zwischen Württemberg und der Habsburgischen Dynastie schuf eine verworrene Rechtslage, bis der Ort 1806 an das neue Großherzogtum Baden fiel.
Aus den nahegelegenden Steinbrüchen kamen schon früh die Quader für weltliche und geistliche Bauten des Landes u. a. auch für das Kloster St. Peter. Die Mönche des genannten Klosters Alpirsbach, bezogen ihren gesamten Wein aus Nordweil. Als Weindorf mitten in den Weinbergen mit einigen schönen Fachwerkhäusern hat es nichts von seinem alten, guten Ruf verlorenund sich zu einem beliebten Ferienort entwickelt. Die "Nordweiler Weintage" erfreuen sich stets eines regen Zuspruchs.

Oberschopfheim

Tabak- und Maisfelder in der weiten Ebene des Tals, gesäumt von Rebhängen und Rebterrassen - ein traumhaftes Bild. Dazu Spuren einstiger Römerherrschaft: Fundamente einer Straßenstation und eine kleine Villa zeugen davon.
Ein kleiner Abstecher in die Gutleut-Kirche etwas außerhalb lohnt sich auch: schon die gotischen- und barocken Stilelemente sind außergewöhnlich, die mittelalterlichen Wandmalereien voller Kraft und Schönheit.

Ringsheim

Fossilien aus dem einstigen Jurameer, heilende Wasser für Augenleiden aus dem Ochsenbrunnen, Spuren des früheren Erzabbaus und pittoreske Wegekreuze, das älteste aus dem 16. Jahrhundert...
mit diesen Zeugen der Geschichte beginnt ein schöner Rundweg. Er führt in luftige Höhen und bietet eine weite Sicht in die Rheinebene.
Der Weg zum Heuberg mit seinem Aussichtsturm führt durch einen schaurig-romantischen Hohlweg, das "Totengässle".

Rust

Rust ist Europa-Park... oder umgekehrt!
Der weltberühmte Freizeitpark ist rund um das Ruster Schloss Balthasar, eine ehemalige Wasserburg aus dem Jahr 1442, und den über 500 Jahre alten Schlosspark angelegt.
Man kann sich dem Reiz der perfekten Mischung von Parkromantik, Blütenzauber, Vergnügungsattraktionen und den Europathemen mit ihren phantastischen, landestypischen kulinarischen Spezialitäten kaum entziehen.
Warum auch?

Schmieheim

Sonnige Rebterrassen an Südhängen dominieren das Landschaftsbild ringsum. Der Ort selbst wird bestimmt vom Schloss und seinen drei imposanten Türmen.
Claus Böcklin von Böcklinsau ließ es anno 1606-09 errichten. Von dort aus Richtung Ortsrand liegt der größte jüdische Verbandsfriedhof Südbadens.

Sexau

Wo der Schwarzwald in die Rheinebene übergeht, nur 15 Autominuten von Freiburg entfernt, erwartet Sie ein gemütliches und gastfreundliches Dorf, eingebettet in Weinberge und Obstwiesen, gekrönt von der imposanten Ruine Hochburg und umsäumt von bewaldeten Bergen. Hier im Breisgau sind Sie in der sonnigsten Gegend Deutschlands; hier beginnen Frühling und Sommer früher als anderswo, und auch im Herbst erleben Sie noch milde und sonnige Tage.

Teningen

Seit der Gemeindereform 1975 ist Teningen auch Weinbaugemeinde von einer Anbau fläche von etwa 200 Hektar, mit den Weinorten Köndringen/Landeck, Nimburg/Bottingen und Heimbach, die jedoch zwei verschiedenen Anbaugebieten zugeordnet werden.
Die Weine aus Köndringen mit dem Lagenamen "Alte Burg" und aus Heimbach mit dem Lagenamen "Bienenberg" gehören zum Bereich Breisgau, während die Weine aus Nimburg mit dem Lagenamen "Steingrube" zum Bereich Kaiserstuhl gehören.
Die ersten urkundlichen Nachweise für den Anbau von Reben in diesen traditionellen Weinorten finden sich erstmals für Heimbach im Jahre 1317 im Tennenbacher Güterbuch, dann für Köndringen in einer Lehensurkunde von 1364 und für Nimburg ebenfalls in einer Lehensurkunde von 1463. Dass die Tradition des Weinbaus in diesen Orten jedoch älter ist, ist gewiss.

Waldkirch

Charmant und mit hohem Freizeitwert präsentiert sich das malerisch im Elztal gelegene Waldkirch. Rund 15 km nordöstlich von Freiburg ist die Stadt die Pforte zum landschaftlich reizvollen Zweitälerland.

Ob vielfältige Kulturangebote, lebendige Traditionen, unvergessliche Natur- und Freizeiterlebnisse oder ein reges Vereinsleben – Waldkirch bietet abwechslungsreiche Möglichkeiten und besitzt dadurch eine ganz besondere Lebensqualität.
Ein Beispiel ist der Naturerlebnispark Waldkirch, eine Erholungslandschaft mit dem atemberaubenden Baumkronenweg, Europas längster Röhrenrutsche, dem Schwarzwaldzoo, Kinderspielplatz und vielem mehr. Die Innenstadt lädt mit einer Vielzahl an Geschäften und Restaurants zum flanieren und verweilen ein. Der 1.243 Meter hohe Hausberg Kandel verzaubert im Sommer Wanderer und Gleitschirmflieger, im Winter bieten die Kandellifte und Loipen alle Möglichkeiten für Wintersportfans. Das Elztalmuseum zeigt neben der Stadt- und Regionalgeschichte auch den Waldkircher Orgelbau und die Welt der mechanischen Musikinstrumente. Denn seit über 200 Jahren steht Waldkirch weltweit für hervorragende Handwerkskunst. Kirchen- und Karussellorgeln, Orchestrien, Drehorgeln und Leierkästen werden bis heute in die ganze Welt geliefert. Der Orgelbau ist bis heute lebendig geblieben und hat Waldkirch den Beinamen „Internationales Zentrum für Orgelbau“ eingebracht.

So ist die Stadt Waldkirch ständig in Bewegung und entwickelt ihre vielfältigen Vorzüge im Sinne einer nachhaltigen Lebensqualität. Beste Voraussetzungen, um Waldkirch einen Besuch abzustatten.